Zentrale Beschaffungsstelle: Wir bestellen Ihre Ladeinfrastruktur
Wie gelingt Hamburg die Mobilitätswende? Die Fahrzeugflotten der städtischen Unternehmen und der Kernverwaltung werden in den nächsten Jahren zu großen Teilen elektrifiziert. Damit rückt ein rascher Aufbau von Ladeinfrastruktur stärker in den Fokus.
Profitieren Sie bei der Beschaffung und Planung von unseren Erfahrungen und Sonderkonditionen. In der Funktion als zentrale Beschaffungsstelle der FHH für Lade-Hardware verfügen wir über attraktive EU-weit ausgeschriebene Rahmenverträge mit verschiedenen Anbietern. Diese (kosten)-günstigen Konditionen können sämtliche städtische Unternehmen sowie die Kernverwaltung gemäß Hamburger Beschaffungsstrategie über uns in Anspruch nehmen.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Sparen Sie Zeit und Geld – Wir sind inhouse-fähig. Sie können ohne Vergabeprozesse unsere bestehenden Rahmenverträge nutzen und aufwändige und zeitintensive Ausschreibungen vermeiden. Dabei profitieren Sie von den besonderen Konditionen, welche sich durch die hohen Auftragsvolumina der Rahmenverträge ergeben.
- Alles unter Kontrolle dank neuester IT. Nutzen Sie unser etabliertes IT-Backend eRound, welches eine intelligente Steuerung und Abrechnung von Ladeprozessen ermöglicht, und nehmen Sie über eRound mit Ihrer Fahrzeugflotte am THG-Quotenhandel teil, für den wir ebenfalls Rahmenverträge bereitstellen.
- Profitieren Sie von unserem langjährigen Know-how. Erhalten Sie von uns Unterstützung bei der Planung und Auswahl der passenden Ladeinfrastruktur sowie der komplementären Leistungen und profitieren Sie von unserer Erfahrung als jahrelanger Betreiber der öffentlichen Ladeinfrastruktur.
So geht's
Schritt 1: Ermitteln Sie Ihren Bedarf
Wie viele Elektrofahrzeuge sollen geladen werden? Berücksichtigen Sie bei Ihren Annahmen auch zukünftige Bedarfe! Reichen die vorhandenen Anschlüsse aus oder benötigen Sie gegebenenfalls eine Anschlussverstärkung? Sind Elektroinstallations- und Tiefbauarbeiten erforderlich? Diese Fragen sollten Sie zunächst klären. Tipp: Lesen Sie hier mehr über die verschiedenen Spannungsebenen.
Schritt 2: Präferieren Sie eine Produktgruppe
Von der einfachen Wallbox bis zum High-Power-Charger: Informieren Sie sich über die verschiedenen Produktgruppen. Einen ersten Überblick erhalten Sie unten.
Schritt 3: Lassen Sie sich beraten
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir melden uns bei Ihnen und vereinbaren einen Beratungstermin. In diesem Termin sprechen wir auch über Ihre Bedarfsermittlung. Wir checken, ob Ihre Vorannahmen passen und stellen Ihnen daraufhin eine individuelle Produktauswahl zusammen. Gemeinsam prüfen wir auch, ob eine Anbindung an unser IT-Backend eRound für Sie sinnvoll ist.
Schritt 4: Prüfen Sie unseren Produktvorschlag
Sie wählen aus dem vorgeschlagenen Produktportfolio Ihre Ladeinfrastruktur aus und teilen uns Ihre Entscheidung mit.
Schritt 5: Erteilen Sie uns eine Vollmacht
Wir erstellen eine entsprechende Vollmacht zur Beschaffung der gewünschten Produkte und Konfigurationen. Sie unterschreiben diese Vollmacht, damit wir in Ihrem Namen tätig werden dürfen.
Schritt 6: Lassen Sie uns den Rest erledigen
Sie können sich nun entspannt zurücklehnen. Mit Ihrer Vollmacht rufen wir die gewünschte Ladeinfrastruktur aus unserem Rahmenvertrag mit dem Hersteller ab. Wir übernehmen den gesamten Beschaffungsprozess und dokumentieren diesen für Sie! Der Hersteller schickt Ihnen eine Auftragsbestätigung und vereinbart einen Liefertermin.
Die Produktgruppen im Überblick
Wallbox (AC)
Kompakte, platzsparende Box mit einer Ladeleistung bis zu 22 kW für die Montage an einer Wand, einer Straßenlaterne oder einem Geländer. Eine Wallbox lädt drei- bis sechsmal schneller als eine übliche Haushaltssteckdose. Sie schützt die Leitungen vor Überhitzung und verhindert Stromunfälle beim Laden. Alle modernen Elektro-PKW können an einer Wallbox laden.
Normalladesäule (AC)
Einfache, vergleichsweise günstige Ladesäule mit bis zu 22 kW Ladeleistung. AC-Ladesäulen sind vor allem dort sinnvoll, wo E-Fahrzeuge über Nacht geladen werden können. Meist verfügen sie über mehrere Ladepunkte. Alle modernen E-PKW können an AC-Punkten laden. Die Autos verfügen im Standard über integrierte Wechselrichter, die den Wechselstrom (AC) aus der Säule in Gleichstrom umwandeln (DC), der für die Batterie benötigt wird.
Schnellladesäule (DC)
Ladeleistung bis zu 50 kW. Bei einer DC-Ladesäule findet die für die Batterie notwendige Umwandlung von Wechselstrom zu Gleichstrom direkt in der Ladestation statt, was die Ladezeit deutlich verkürzt. Denn in einer Ladesäule lassen sich effizientere Gleichrichter als in einem PKW verbauen. Die Fahrzeuge müssen über einen DC-Anschluss verfügen, um die Schnellladesäule nutzen zu können.
High Power Charger (DC)
Die leistungsstärkste Ladesäule (über 50 kW), die einen besonders starken Gleichstrom nutzt. Ein High Power Charger mit 150 kW Ladeleistung kann innerhalb von 10 Minuten die Reichweite um 100 Kilometer erhöhen. Eine Kompettladung ist somit in unter einer Stunde möglich. Wichtig: E-Fahrzeuge müssen mit der Option zum Gleichstromladen ausgerüstet sein. Zudem haben die Modelle verschiedene Obergrenzen für die Ladeleistung, sodass diese gegebenenfalls gedrosselt wird.