Integrierte Netzplanung iNeP
Enge Zusammenarbeit für die nächste Stufe der Energiewende: Die städtischen Leitungsbetreiber Hamburger Energienetze und Hamburger Energiewerke legen die Grundlagen für integrierte Energienetze. Die Integrierte Netzplanung (iNeP) ist ein wesentlicher Aspekt des bundesgeförderten Norddeutschen Reallabors. Wissenschaftliche Partner für die Umsetzung sind die Technische Universität Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg sowie die Technische Hochschule Lübeck.
Bedarfsorientierte Netze für die Energie in Hamburg
Die Hamburger Energienetze und die Projektpartner entwickeln markt- und realitätsnahe Modelle für eine integrierte Netzplanung. Ausgangspunkt sind zukünftige Bedarfe an grüner Energie in den Sektoren Industrie, Verkehr und Gebäude. Auf dieser Grundlage werden Ausbau und Entwicklung der Netze für Fernwärme, Gase und Strom im Verbund betrachtet.
Der iNeP-Prozess
Bei der Integrierten Netzplanung wird in folgenden Schritten vorgegangen:
Sichere Versorgung und gutes Klima für Hamburg
Das übergeordnete Ziel von iNeP ist die zuverlässige Versorgung für Haushalte, Verkehr und Industrie mit ausschließlich erneuerbarer Energie. Integriert geplante Netze machen das Gesamtziel einer Klimaneutralität der Freien und Hansestadt Hamburg erst möglich. Dies gilt insbesondere für die ambitionierte Energietransformation der Industrie.
Klarer Fahrplan für integrierte Netze
Die iNeP-Projektpartner haben im April 2021 ihre dreijährige Arbeit für einen koordinierten Fahrplan, die sogenannte Roadmap, und dazugehörige Planungswerke aufgenommen. Ein wichtiger Schritt, um die bis spätestens 2045 angestrebte klimaneutrale Energieversorgung Hamburgs zu erreichen. So sind die stadteigenen Netze zugleich wichtige Akteure für den Hamburger Klimaschutz.