Knotenpunkt für Wärme, Strom und Gas
Energiepark Hafen
Beim künftigen Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD) der Hamburger Energiewerke laufen derzeit die Bauarbeiten für eine 4 Kilometer lange Gas-Hochdruckleitung. Bereits in wenigen Monaten soll das im Bau befindliche Heizkraftwerk mit Erdgas versorgt werden, perspektivisch zu einem späteren Zeitpunkt mit grünem Wasserstoff.
Die Anlage wird darüber hinaus einen zentralen Beitrag zur Stromversorgungssicherheit leisten: Im Falle eines großflächigen Stromausfalls im Norden Deutschlands kann das schwarzstartfähige Kraftwerk künftig ohne externe Stromquellen angefahren werden. So lässt sich das Stromnetz schrittweise teilweise wieder hochfahren, um Hamburg aus dem bedrohlichen Szenario eines Blackouts herauszulösen.
Als Knotenpunkt der künftigen Wärmeversorgung der Stadt errichten die Hamburger Energiewerke am entstehenden Energiepark Hafen nicht nur die die moderne, hocheffiziente und flexible, gasgefeuerte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage, sondern auch eine Power-to-Heat-Anlage mit 30 Megawatt sowie einen Wärmespeicher zur besseren Integration von Windenergie. So laufen hier viele Energieadern der Stadt zusammen für eine klimafreundliche Zukunft: mit modernen Infrastrukturen für Wärme, Strom, Erdgas und Wasserstoff.
Das Kraftwerksprojekt an der Dradenau ist damit ein Beispiel dafür, wie die städtischen Unternehmen Hamburger Energiewerke und Hamburger Energienetze zusammenarbeiten, um Hamburgs künftige Energieversorgung sicher, zuverlässig und klimafreundlich zu gestalten.