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Klima- und Umweltschutz

Als Partner der Energiewende und als öffentliches Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der energie- und umweltpolitischen Ziele, die sich der Hamburger Senat gesetzt hat.  Zu diesen zählt unter anderem, unsere unternehmensweiten Treibhausgasemissionen (Scope 1, 2 und wesentliche Scope 3‑Emissionen) bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 2024 [Basisjahr] zu senken.

Damit verfolgen die Hamburger Energienetze ein Net-Zero-Ziel im Einklang mit den Leitlinien des Greenhouse Gas Protocol. Wir richten unsere Geschäftstätigkeiten langfristig auf eine bilanzielle Netto-Null-Emission der relevanten Treibhausgase aus. Unsere Klimaziele orientieren sich an den Zielen der Freie und Hansestadt Hamburg (FHH).

Unsere Klimaschutzvision

Wir sehen uns als wichtiger Partner der Energiewende in Hamburg. Daher arbeiten wir daran, vermeidbare Treibhausgasemissionen zu reduzieren und unseren Energieverbrauch schrittweise auf klimafreundlichere Energiequellen umzustellen. 

Unsere Klimaschutzstrategie

Die aktuelle Klimaschutzstrategie legt das Ziel fest, dass bis 2030 50 Prozent unserer Emissionen der Kategorie Scope 1 und 2 sowie 25 Prozent der Emissionen aus Scope 3 vermieden werden. Schlussendlich verfolgen wir bis 2040 das Ziel, 90 Prozent aller Scopes gegenüber dem Basisjahr 2024 zu reduzieren. Die größten Hotspots der Treibhausgasbilanz liegen dabei im Bereich der Stromnetzverluste und der Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen.

Unter Scope 1 sind alle direkten Treibhausgasemissionen aus unseren eigenen Aktivitäten, zum Beispiel aus dem Betrieb unserer Gas- und Heizkesselanlagen oder dem Kraftstoffverbrauch unserer Fahrzeugflotte zusammengefasst. Scope 2 umfasst indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie, insbesondere aus dem Bezug von Strom und Fernwärme für unsere Standorte und Anlagen. Scope 3 beinhaltet alle weiteren vor- und nachgelagerten Emissionen entlang unserer Wertschöpfungskette – darunter insbesondere Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen, aus Bau- und Investitionsprojekten, aus der Nutzung von Dienstreisen sowie aus Abfall- und Entsorgungsprozessen.

In den kommenden Jahren stehen die Hamburger Energienetze vor zentralen Herausforderungen der Energiewende. Der Ausbau des Stromnetzes und die Transformation der Gasnetze werden unsere Treibhausgasbilanz aufgrund des wachsenden Bedarfs an eingekauften Baudienstleistungen, Waren und Kapitalgütern sowie wachsender Netzverluste zunächst zusätzlich belasten. 

Unser CO2-Fußabdruck

Mit unseren zertifizierten Umwelt- und Energiemanagementsystemen stellen wir einen effizienten Ressourcen- und Energieeinsatz in unseren Anlagen und Gebäuden sicher. Außerdem möchten wir den CO2-Ausstoß unserer Fahrzeugflotte noch weiter reduzieren und setzen wo immer möglich auf Elektrofahrzeuge. Unsere Zielvorgabe orientiert sich dabei klar am Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge und den Allgemeinen Kraftfahrzeugbestimmungen der Freien und Hansestadt Hamburg. Bei der Beschaffung neuer PKW oder leichter Nutzfahrzeuge streben wir daher eine Mindestbestellquote von 42,5 % Elektrofahrzeuge an. Im Nutzfahrzeugbereich sollen mindestens 15 % der beschafften Fahrzeuge rein elektrisch sein.
2017 haben wir erstmals unseren CO2-Fußabdruck berechnen lassen. Seitdem wird dieser stetig aktualisiert. Für das Jahr 2024 haben unsere Geschäftsaktivitäten (Scope 1, 2 und 3) Emissionen in Höhe von rund 272.231 Tonnen CO2-Äquivalente verursacht. 
Den Klimaschutz- und Treibhausgasthemen sowie damit verbundenen Herausforderungen widmet sich bei HNE das Team der nachhaltigen Unternehmensführung, welches dabei alle entscheidenden Stakeholder mit einbezieht, um die gesetzten Strategien zu verfolgen und damit unternehmensinterne und städtische Ziele zu erreichen.
 

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