Luftaufnahme über Hamburg (Grünflächen und Hafengebiet)

Wasserstoff für Hamburg

HH-WIN: Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz

 

Hamburg geht voran und eröffnet seiner Industrie und Innovationskraft neue Perspektiven.

Das Hamburger Wasserstoff-Industrienetz, kurz HH-WIN, liefert der Industrie im Hafen eine zukunftssichere Energieversorgung. Mit einer zunächst geplanten Länge von rund 40 Kilometern wird es bereits 2027 Industrieunternehmen mit grünem Wasserstoff versorgen – bis 2031 wächst das Netz auf 60 Kilometer Länge. In Hamburg können allein durch die Transportmengen von HH-WIN ab 2031 jährlich rund 6,4 Terrawattstunden Erdgas durch Wasserstoff ersetzt werden. Das entspricht einer Emissionssenkung von 1,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Das sind neun Prozent sämtlicher Hamburger CO2-Emissionen.

Wasserstoff (H2) ist zentraler Energieträger in den Strategien der EU und des Bundes. Auch die norddeutschen Bundesländer haben eine eigene Wasserstoffstrategie verabschiedet. Nach aktuellen Ankündigungen der Politik sowie der Industrie ist in den nächsten Jahren ein großes Angebot an erneuerbaren Energien zu erwarten. Die Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e.V. (FNB Gas) und die europäische European Hydrogen Backbone Initiative arbeiten daran, ganz Europa mit einem leistungsfähigen Transportnetz für Wasserstoff zu verbinden. Mit HH-WIN schaffen wir den Anschluss der Hamburger Industrie an die entstehende Wasserstoffwirtschaft.
 

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1. Leitungsverlauf 

Unser Wasserstoffnetz für Hamburg

Eine Karte zeigt den Verlauf des HH-WIN-Projekts.

Die Infrastruktur entsteht dort, wo der Bedarf an Wasserstoff am höchsten ist und der größte Beitrag zum Klimaschutz erzielt werden kann: rund um den Hamburger Hafen. Durch die gezielte Anbindung energieintensiver Industrieunternehmen leistet HH-WIN einen zentralen Beitrag zur Dekarbonisierung der Industrie und unterstützt Hamburg auf dem Weg zur klimaneutralen Metropole. Sehen Sie hier, welche Wasserstoffprojekte künftig von HH-WIN profitieren.
Neben HH-WIN treiben die Hamburger Energienetze viele weiteren H2-Forschungsvorhaben voran. Eine Übersicht aller Projekte in Hamburg ist hier zu sehen.

2. Unser Zeitplan: Planung, Bau und Inbetriebnahme

Der Zeitstrahl zeigt die wichtigsten Meilensteine des HH-WIN-Projekts von 2022 bis 2031.

3. Daten und Fakten

Netzlänge

40 km¹ (bis 2027)
60 km² (bis 2031)

Baustart

2024

Voraussichtliche Inbetriebnahme

2027

Jährliche H2-Transportmenge

3 TWh/a¹
6,4 TWh/a²

Zum Vergleich: Mit 5,4 TWh/a kommen beim Heizen mit Erdgas ca. 355.000 Haushalte aus.

CO2- Einsparpotenzial

0,6 Mio. t/a¹
1,4 Mio. t/a²

Zum Vergleich: Das entspricht den Emissionen von etwa 10.900 Flügen zwischen Hamburg und Mallorca (Mittelstreckenjet in Vollauslastung)

Projektförderung

IPCEI-Programm Hy2Infra
Eines von 23 Projekten in Deutschland

Die Förderung erfolgt zu 70 % durch den Bund und zu 30 % durch die Länder. Sie unterstützt den Aufbau zentraler Wasserstoff Infrastruktur.

4. Fragen und Antworten

Zum Projekt

Hintergründe zu Wasserstoff

Bau und Umsetzung

Anschluss und Nutzung

5. HH-WIN Projektnewsletter

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6. Downloads

Aktuelle Pressemeldungen

Woche des Wasserstoffs 2026

Jetzt anmelden für die HH-WIN Hafentour am 24. Juni ab 16.30 Uhr. Zu erleben gibt es spannende Einblicke in den Bau des Wasserstoffnetzes.

Anschluss des Großelektrolyseurs

Start der Realisierungsphase für die Einspeiseanlage und den Wasserstoffnetzanschluss am früheren Kraftwerksstandort Moorburg.

Wasserstoffnetz HH-WIN

Hamburger Energienetze erhalten Genehmigung für wichtigen Süd-Abschnitt.

HH-WIN im Wasserstoff-Kernnetz

Ab Anfang 2026 können künftige industrielle Abnehmer Kapazitäten an ihrem HH-WIN Anschluss reservieren. Das schafft Planungssicherheit.

Wasserstoff und Strom für Finkenwerder

Transformation der Energieversorgung für Finkenwerder: Unter dem Gewässer „Aue“ entsteht ein insgesamt 270 Meter langer kombinierter Leitungstunnel.

Nutzung des Kattwyk-Dükers für HH-WIN: Ein Spezialunternehmen molcht und überprüft eine bestehende Erdgas-Hochdruckleitung, die nahe der Kattwyk-Brücke die Süderlebe quert. Nach der Reinigung schickt das Unternehmen Meß-Molche durch die Leitung. Sie analysieren die Stahl-Beschaffenheit und detektieren Korrosionsschäden und Wandstärke.

Weitere Erdgasleitung soll umgewidmet werden

Für das Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netzes HH-WIN reinigen und prüfen die Hamburger Energienetze eine bestehende Erdgasleitung unter der Süderelbe.

Baustellenansicht der Waltershofer Straße von oben

Woche des Wasserstoffs

Auch in diesem Jahr sind die Hamburger Energienetze dabei. Einen guten Überblick über den Aufbau des Hamburger H2-Clusters liefert ein neues Video.

7. Sie haben Fragen oder Anliegen?

Weitere relevante Themen
Forschungsprojekte Wasserstoff

Erneuerbare Energien aus Wind und Sonne schwanken – so wie eben auch der Wind und die Sonneneinstrahlung. Eine Kopplung der Netze für Gas und Strom ist daher technisch wie wirtschaftlich und ökologisch gleichermaßen sinnvoll.

Anschlusskapazitäten reservieren

Gemeinsam mit Ihnen gehen wir den nächsten wichtigen Schritt Richtung Wasserstoff-Kernnetz: Ab sofort können Sie die Transportkapazitäten bei uns reservieren.

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