Pressemitteilung | 04.12.2025

Anschluss des Großelektrolyseurs

Wasserstoff-Einspeiseanlage geht in die Realisierungsphase

Die Hamburger Energienetze haben einen weiteren Meilenstein bei der Realisierung ihres Hamburger Wasserstoff-Industrienetzes HH-WIN erreicht: Damit der ab 2027 am Standort Moorburg produzierte grüne Wasserstoff über das dann 40 Kilometer lange Netz verteilt werden kann, beginnt jetzt die Realisierungsphase für die Einspeiseanlage und den Wasserstoffnetzanschluss am früheren Kraftwerksstandort Moorburg.
 

„Hamburg macht große Schritte beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft! Die Hamburger Energienetze und unser Schwesterunternehmen, die Hamburger Energiewerke, arbeiten dabei Hand in Hand. Der 100MW-Elektrolyseur wird bis zu 10.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren und dieser Wasserstoff kann dann über unser HH-WIN-Netz zu den Hamburger Industrieunternehmen fließen.“

Michael Dammann, Technischer Geschäftsführer der Hamburger Energienetze

 

Hamburgs Wasserstoffwirtschaft beginnt 2027 mit dem Betrieb des Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netze HH-WIN, das mehrere Gebiete im Hamburger Hafen abdecken wird, und der Produktion von grünem Wasserstoff am Standort Moorburg. Dort läuft die Vorbereitung des Hamburg Green Hydrogen Hub (HGHH) am früheren Kraftwerksstandort Moorburg bereits seit 2023, jetzt ist die Anlage in Bau. Nur rund 350 Meter vom künftigen Elektrolyseur entfernt werden die Hamburger Energienetze jetzt im Westteil des früheren Kraftwerksgeländes eine Verdichterstation und eine Gasdruckregelanlage errichten. Sie nimmt den Elektrolysewasserstoff auf, misst die gelieferte Menge und speist ihn in HH-WIN ein.

Der Wasserstoff wird hier künftig auf 25 bzw. bis zu 70 bar Druck gebracht, um entweder in das deutsche Wasserstoff-Kernnetz eingespeist zu werden oder Hamburger Industrieunternehmen im Netzgebiet von HH-WIN bereitgestellt zu werden. Der Bau der Einspeiseanlage soll im Frühjahr 2026 beginnen und bis zum Betriebsstart im Jahr 2027 abgeschlossen sein, der Verdichter zu Rückspeisung ins Kernnetz geht einige Monate später in Betrieb. Grundlage für das Projekt ist ein Netzanschlussvertrag für Wasserstoff, den die Hamburger Energienetze und HGHH abgeschlossen haben.

Pressesprecher
Bernd Eilitz
Hamburger Energienetze
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Pressesprecher
Axel Schröder
Hamburger Energienetze
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