Jahrespressekonferenz 2025
Über 108 Millionen Euro für die Hansestadt Hamburg
Hamburg. Die Hamburger Energienetze legen erstmals seit der Fusion im September 2024 ihre Bilanzzahlen vor. Das Unternehmen, entstanden aus der Gasnetz Hamburg GmbH und der Stromnetz Hamburg GmbH, führt in diesem Jahr 108,9 Millionen Euro an die Freie und Hansestadt Hamburg ab.
Der Umbau des Unternehmens zu einem integrierten Netzbetreiber von Strom-, Erdgas- und Wasserstoffleitungen geht in großen Schritten voran. Das Besondere an der Fusion: die Beschäftigten der Hamburger Energienetze können sich darauf verlassen, dass sie keine Nachteile durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen befürchten müssen. Alle Mitarbeitenden bleiben an Bord. Nur mit ihrer Expertise in den jeweiligen Geschäftsbereichen kann der Umbau der Hamburger Energieversorgung gelingen.
Der Um- und Ausbau des über 33.000 Kilometer langen Stromleitungsnetzes wurde auch im vergangenen Jahr vorangetrieben. Im laufenden Betrieb wurden leistungsfähigere Kabel verlegt, damit sich die Hamburgerinnen und Hamburger auch in Zukunft auf eine hohe Versorgungssicherheit verlassen können.
Auch in den kommenden Jahren investieren die Hamburger Energienetze massiv in die Energieinfrastruktur der Stadt. Allein für die Instandhaltung und den Ausbau der Strominfrastruktur sind für 2025 Investitionen in Höhe von 440 Millionen Euro geplant.
Gleichzeitig wird das Stromnetz digitaler: immer mehr Anlagen – vom Umspannwerk bis zu den Netzstationen – liefern Echtzeitdaten, die für die optimale Steuerung und einen effizienten Ausbau der Infrastruktur genutzt werden können.
Südlich der Elbe sind bereits 15 Kilometer des Hamburger Wasserstoffnetzes HH-WIN im Bau. Wie geplant werden die ersten 40 Kilometer im Jahr 2027 in Betrieb genommen. Bis 2031 wird das Wasserstoffnetz um weitere 20 Kilometer wachsen.
Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: «Die Hamburger Energienetze gewährleisten, dass wir heute und morgen und rund um die Uhr sicher mit Energie versorgt werden. Sie schaffen die Voraussetzungen für das Gelingen der Energiewende in unserer Stadt und für das Erreichen unserer ambitionierten Klimaziele. Die Fusion von Gasnetz Hamburg und Stromnetz Hamburg war eine gute Entscheidung für die bezahlbare und klimafreundliche Versorgung unserer Stadt. In ihrem ersten Bilanzjahr führen die Hamburger Energienetze knapp 109 Millionen Euro an die Stadt ab. Gleichzeitig bauen wir mit Zukunftsinvestitionen das Netz der Zukunft.»
Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: «Gemeinsam mit allen Beteiligten sind wir auf einem guten Weg, auch die organisatorische Fusion zeitnah umzusetzen. Mit der Neuaufstellung des Unternehmens heben wir die Potentiale der beiden Vorgängerunternehmen und können den Um- und Ausbau der Energienetze noch effektiver umsetzen. Möglich machen das unsere Mitarbeitenden. Sie wissen, dass sie unter dem Dach der Hamburger Energienetze einen sinnstiftenden Arbeitsplatz haben, der auch in Zukunft sicher ist.»
Damit die Energiewende in Hamburg gelingt, stehen die Hamburger Energienetze auch ihren Kundinnen und Kunden mit Fachexpertise zur Verfügung. Der Kundenservice der Hamburger Energienetze wird in Zukunft durch KI-basierte Assistenten unterstützt. Davon profitieren Haushalte, die PV-Anlagen, Wall-Boxen oder Wärmepumpen installieren wollen. Sie werden durch kompetente Beratung durch die Vielzahl an Verordnungen und technischen Vorgaben gelotst und können so auch ohne Fachwissen ihre Projekte vorantreiben.
Den Geschäftsbericht der Hamburger Energienetze finden Sie unter folgendem Link:
Geschäftsbericht
Pressefoto: Jahrespressekonferenz der Hamburger Energienetze
Die Geschäftsführung aus (von links) Michael Dammann, Karin Pfäffle mit Senatorin Katharina Fegebank sowie Gabriele Eggers und Dr. Peter Wolffram blickten auf das zurückliegende Geschäftsjahr 2024 und die Herausforderungen der Energiewende. Foto: Hamburger Energienetze