Hydrogen Technology Expo
Hamburger Energienetze setzen Akzente auf Wasserstoff-Fachmesse
Hamburg. Mit 800 Ausstellern und erwarteten 15.000 Besucherinnen und Besuchern wird die neue Messe «Hydrogen Technology Expo» am 23. und 24. Oktober in Hamburg ein weltweites Forum der Wasserstoffwirtschaft. Die Hamburger Energienetze GmbH errichtet derzeit mit dem Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz ‘HH-WIN’ im Hafengebiet die bundesweit erste umfassende Versorgungsinfrastruktur für die energieintensive Industrie. Unter dem Motto «acting locally, connecting globally» (vor Ort handelnd, global verbindend) zeigt das Unternehmen auf der Messe den aktuellen Stand des wichtigen Hamburger Zukunftsprojekts. Die Hamburger Energienetze präsentieren sich im Hamburg-Pavillon 1A10 in Halle A – gemeinsam mit den Wasserstoff-Akteuren der Hansestadt und der Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur EEHH.
Michael Dammann, Geschäftsführer der Hamburger Energienetze: «Wir bauen HH-WIN seit Sommer 2024 und wollen bei dieser wichtigen Messe unsere Kontakte in die internationale Wasserstoffwelt vertiefen. Weil wir in Hamburg eine der ersten großen H2-Versorgungsinfrastrukturen für die Industrie schaffen, geht uns um den Erfahrungsaustausch und das Gewinnen von Partnern für die vor uns liegenden Aufbauarbeiten. Wir sind stolz, hier auch Bauunternehmen zu Vorreitern beim Wasserstoff machen zu können.»
Auch beim Konferenzprogramm der Veranstaltung zeigen die Hamburger Energienetze Flagge: Am 23. Oktober ab 15:25 Uhr stellt Wasserstoffexperte Jan Schwartz die Details von HH-WIN im Rahmen des Konferenzschwerpunkts ‚Systems Integration and Infrastructure‘ vor. Er wird dabei Einblicke in den Stand der Bauarbeiten geben: Sowohl bei den IPCEI-geförderten 40 Kilometer Leitungen, die bereits bis 2027 in Betrieb gehen als auch beim darauf geplanten Ausbau auf 60 Kilometer Netzlänge bis 2032. Die Hamburger Industrie kann damit eine CO2-Emissionsenkung um 1,4 Millionen Tonnen erreichen. Der Wasserstoff soll in Hamburg nicht nur genutzt, sondern auch produziert, an Terminals importiert und über das Fernleitungssystem exportiert werden.
Mit dem Hamburg Pavillon zeigt das Unternehmen zugleich den Schulterschluss mit der Politik, den weiteren städtischen Unternehmen und künftigen Wasserstoff-Abnehmern. Sie alle stellen dort ihre Projekte vor. Internationale Delegationen haben bereits ihre Besuche an dem 154 Quadratmeter großen Gemeinschaftstand angekündigt.