Abschluss der Bauarbeiten in der Harksheider Straße
Fertigstellung vier Wochen früher als geplant
Hamburg. Die Modernisierung der Stromleitungen entlang der Harksheider Straße ist abgeschlossen. Seit Anfang Januar wurden 3,5 Kilometer neue Leitungsrohre verlegt. Während jeder der vier Bauphasen hat das Projektteam darauf geachtet, die Arbeiten möglichst schnell voranzutreiben. Denn von Anfang an war klar, dass die Modernisierung der Energieinfrastruktur in Poppenbüttel auch den Autoverkehr beeinträchtigen würde.
Deshalb wurden die Leitungsrohre nicht in offener Bauweise, also in langen Baugruben verlegt. Zum Einsatz kam stattdessen das Spülbohrverfahren, bei dem die Rohre acht Meter tief unter der Fahrbahn eingezogen werden können. In konventioneller Bauweise hätte es drei Jahre gebraucht, um das Projekt umzusetzen. Mit dem Spülbohrverfahren konnte die Bauzeit auf elf Monate verkürzt, die Kosten um die Hälfte reduziert werden.
Auch in der Baustellenkommunikation zum Projekt wurden neue Wege beschritten. Neben mehreren Informationsveranstaltungen vor Ort und Postwurfsendungen wurden alle Interessierten über einen eigenen WhatsApp-Kanal und per E-Mail über den Baufortschritt, über Bauverfahren und Verkehrseinschränkungen informiert. Der WhatsApp-Kanal wurde von rund 800 Menschen abonniert.
Alle Straßensperrungen des Leitungsprojekts sind seit dem 30. November aufgehoben.
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