Ausbau der Strominfrastruktur
Ausbau des Stromnetzes südlich des Niendorfer Geheges
Die Hamburger Energienetze modernisieren und erweitern die Strominfrastruktur in Hamburg. Ab dem 5. Oktober 2026 beginnen Arbeiten an den Stromleitungen südlich des Niendorfer Geheges.
Im Rahmen der Maßnahme werden Kabel und Kabeltrassen erneuert und erweitert. Die Arbeiten erstrecken sich auf die Strecke zwischen dem Wehmerweg und der A7. Damit schaffen wir die Voraussetzungen für eine langfristig sichere und leistungsfähige Stromversorgung in Eimsbüttel.
Ein Teil der Arbeiten wird in Kooperation mit Hamburg Wasser umgesetzt. Im Zuge der Bauarbeiten werden auf einer Strecke von rund 600 Metern zusätzlich neue Trinkwasserleitungen verlegt. Durch die zeitliche und räumliche Bündelung der Arbeiten können notwendige Baumaßnahmen effizienter umgesetzt und die Auswirkungen auf Anwohnende und Verkehrsteilnehmende so gering wie möglich gehalten werden.
- Bauvorhaben: Modernisierung und Erweiterung der Strominfrastruktur und Erneuerung der Wasserleitungen
- Verursacher: Hamburger Energienetze und Hamburg Wasser
- Ort der Baumaßnahme: südlich des Niendorfer Geheges vom Wehmerweg bis zur A7
- Bauzeitraum: 5. Oktober 2026 bis voraussichtlich Ende 2029
Fragen & Antworten
In diesen FAQ haben wir für Sie allgemeine Fragen und Antworten zum Bauprojekt südlich des Niendorfer Geheges zusammengestellt.
Zu den Baumaßnahmen allgemein
Die Hamburger Energienetze sind als städtisches Unternehmen für den Ausbau und den Erhalt des Stromnetzes in Hamburg zuständig. Grundlage ist der Konzessionsvertrag mit der Freien und Hansestadt Hamburg. Verantwortlich für das Projekt sind die Hamburger Energienetze. Wesentliche Teile der Arbeiten vor Ort werden durch unsere Dienstleister durchgeführt.
Bei dem Projekt handelt es sich um ein umfangreiches Infrastrukturprojekt, welches sich über etwa 2,8 km erstreckt. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise um die Einschränkungen für alle Betroffenen so gering wie möglich zu halten.
Die Hamburger Energienetze verlegen auf der Strecke zwischen Wehmerweg und der A7 neue Stromleitungen zur Erneuerung und Erweiterung der bestehenden Infrastruktur. Dies trägt zu einer hohen Versorgungsqualität bei und ermöglicht in der Zukunft steigende Leistungsbedarfe sicher übertragen zu können.
Eine zeitweise fehlende sichtbare Bautätigkeit kann bauablaufbedingte und technische Gründe haben. Beim Kabelleitungsbau in offener Bauweise werden zunächst Kabelschutzrohre verlegt. Anschließend erfolgen der Kabeleinzug, die Montage sowie die technische Prüfung der neuen Anlage.
Bevor neue Leitungen in Betrieb gehen können, sind technische Arbeiten, die teilweise vor Ort nicht sichtbar sind, erforderlich. Erst wenn diese abgeschlossen sind, werden die neuen Leitungen in Betrieb genommen und die Baugruben endgültig verfüllt.
Während der Bauarbeiten werden im jeweiligen Abschnitt Parkplätze gesperrt werden. Diese werden unter anderem als Baustelleneinrichtungsfläche für Baugruben, Materiallagerung und Absicherung benötigt, um die Wege kurz zu halten und damit auch die Bauzeit einhalten zu können. Wir bemühen uns, die Flächen so gering wie möglich zu halten. Während einzelner Bauphasen kann es jedoch zu vorübergehenden Einschränkungen kommen.
Mit dem Abschluss der Baumaßnahme werden die baubedingten Einschränkungen an Parkflächen zurückgenommen.
Ja, die Arbeiten erfolgen auf Grundlage der erforderlichen Genehmigungen. Diese regeln unter anderem die Nutzung des öffentlichen Straßenraums während der Bauzeit.
Die Erreichbarkeit der Grundstücke und Hauseingänge bleibt grundsätzlich erhalten. Während einzelner Bauphasen kann es jedoch zeitweise zu Einschränkungen bei der Zufahrt mit Fahrzeugen oder beim Zugang zum Hauseingang kommen. Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner werden hierzu rechtzeitig informiert.
Nach Abschluss der Arbeiten werden die betroffenen Flächen fachgerecht wiederhergestellt. Straßen, Geh- und Radwege sowie weitere Oberflächen werden entsprechend ihres ursprünglichen Zustands beziehungsweise den Vorgaben der zuständigen Behörde wiederhergestellt.
Der Schutz von Bäumen, Hecken und weiteren Grünflächen wird bei der Planung und Durchführung der Arbeiten berücksichtigt. Eingriffe werden so weit wie möglich vermieden. Wo Beeinträchtigungen unvermeidbar sind, werden geeignete Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt.
Während der Bauarbeiten kann es entlang der betroffenen Strecke zu Einschränkungen für den Verkehr mit Autos und anderen Kraftfahrzeuge sowie für den Rad- und Fußverkehr kommen. Auch Auswirkungen auf den ÖPNV können je nach Bauabschnitt erforderlich sein. Über konkrete Verkehrsführungen, Sperrungen und Umleitungen informieren wir rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Bauarbeiten.
Bauarbeiten lassen sich nicht vollständig ohne Geräusche durchführen. Die eingesetzten Maschinen und Verfahren sowie die Arbeitszeiten werden so geplant, dass die Lärmbelastung für Anwohnende möglichst gering gehalten wird. Die geltenden gesetzlichen Vorgaben zum Lärmschutz werden eingehalten.
Der Schutz unter anderem von Tieren und Pflanzen wird bei der Planung und Durchführung der Arbeiten berücksichtigt. Für die betroffenen Bereiche werden entsprechende Schutzmaßnahmen umgesetzt.
Weitere Informationen
Für Rückfragen oder Hinweise stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: anliegerinformation@hamburger-energienetze.de
Bitte geben Sie bei Rückfragen die Projektnummer 75021 mit an.